VNEP rechtssicher, fundiert und umsetzbar aufsetzen

Gas-Verteilernetzentwicklungsplan

Der Gesetzesentwurf für Ihren Verteilernetzentwicklungsplan

Gaspaket Gesetzesentwurf & Verteilernetzentwicklungsplan (VNEP)-Pflichten 

Mit dem Gesetz zur Umsetzung des EU- Gas- und Wasserstoff- Binnenmarktpakets werden Verteilernetzentwicklungspläne (VNEP) für Gasverteilnetzbetreiber voraussichtlich verpflichtend. Immer dann, wenn Teilnetze perspektivisch auf Wasserstoff umgestellt werden sollen oder eine deutlich sinkende Erdgasnachfrage und somit eine Stilllegung (in Teilgebieten oder im gesamten Netz) absehbar ist, braucht es eine nachvollziehbare Planung über die nächsten Jahre - inklusive transparenter Kommunikation gegenüber Stakeholdern und Öffentlichkeit.

Neue Pflichten durch das Gaspaket: 

Was auf Netzbetreiber zukommt 

Der VNEP wird künftig zu einem zentralen Instrument der Gasnetztransformation. Gefordert ist eine vorausschauende Planung über 10 bis 15 Jahre, die technische, wirtschaftliche und regulatorische Anforderungen zusammenführt. 

Zu den zentralen Inhalten gehören unter anderem:

  • Planungshorizont von 10- 15 Jahren 
  • Verbrauchsanalyse von Erdgas in allen Sektoren
  • Prognose von Erdgasnachfrage und Versorgung im Betrachtungszeitraum - unter Berücksichtigung bestehender Planungen (z.B. kommunale Wärmeplanung, Fernwärme- Transformationspläne, Machbarkeitsstudien zu Wärmenetzen)
  • Wasserstoff- Nachfrageprojektion (sofern relevant): Analyse schwer zu dekarbonisierender Letztverbraucher und Abschätzung des künftigen H2 - Bedarfs
  • Infrastrukturdarstellung inkl. geplanter Änderungen im Netz
  • Versorgungssicherheit: Nachweis für das verbleibende Netz, wenn Teilgebiete umgewidmet oder stillgelegt werden
  • Stilllegungskonzept: Alternativlösungen für Endkund:innen, Zeitplan und Umsetzungsfahrplan
  • Öffentliches Konsultationsverfahren
  • Vorlaufzeiten: in der Regel min. 10 Jahre ( bei vorhandenem Wärmenetz i.d.R. 5 Jahre)

     

Netzbetreiber stehen vor grundlegenden strategischen Fragen:

Frühzeitig Klarheit für Wasserstoffperspektiven und Stilllegung

Ein belastbarer VNEP schafft hier Orientierung - intern wie extern. Er reduziert Unsicherheiten, verbessert die Entscheidungsgrundlage und unterstützt eine nachvollziehbare Kommunikation gegenüber Kommunen, Politik, Öffentlichkeit und Kund: innen. 

1
Welche Netzbereiche haben eine realistische Wasserstoff- Perspektive?
2
Wo ist eine geordnete Stilllegung technisch und wirtschaftlich sinnvoll?
3
Wie lassen sich Versorgungssicherheit, regulatorische Anforderungen und Stakeholder- Kommunikation zusammenbringen?

Frühzeitig Klarheit für Wasserstoffperspektiven und Stilllegung

Ein belastbarer VNEP schafft hier Orientierung - intern wie extern. Er reduziert Unsicherheiten, verbessert die Entscheidungsgrundlage und unterstützt eine nachvollziehbare Kommunikation gegenüber Kommunen, Politik, Öffentlichkeit und Kund: innen. 

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Unser Ansatz zur rechtskonformen VNEP- Erstellung inkl. aller geforderten Inhalte:

Gasverteilnetze stehen somit vor einem tiefgreifenden Wandel: sinkende Erdgasnachfrage, neue gesetzliche Anforderungen und ggf. Umstellung auf Wasserstoff oder andere grüne Gase. 

Der Verteilernetzentwicklungsplan (VNEP) wird künftig für viele Netzbetreiber verpflichtend - und ist gleichzeitig eine große Chance, die Transformation technisch fundiert, wirtschaftlich sinnvoll und kommunizierbar zu gestalten.

  • Datenbasierte Entscheidungsgrundladen: georeferenzierte Verbrauchsanalysen, Altersstruktur von Netz & Gas- Heizungen, Bewertung technischer und wirtschaftlicher Randbedingungen.
  • Wasserstoff- & Stilllegungsszenarien: Nachfrageprojektion H2 Teilgebiete, Stilllegungsfahrplan für Bereiche ohne H2 Perspektive. 
  • Wirtschaftlichkeitsrechnung: Bewertungsmatrix zur Rentabilität einzelner gasversorgter Teilgebiete und Ableitung einer Stilllegungsreihenfolge; ggf. wirtschaftliche Bewertung der Umstellung auf Wasserstoff eines Teilgebietes.
  • Hydraulik: Nachweis der Versorgungssicherheit, falls benachbarte Gebiete stillgelegt oder auf Wasserstoff umgerüstet werden sollen.
  • Alternativen für Endkund:innen: Potenzialanalyse und Vergleich alternativer Heizungstechnologien (inkl. Musterhausvergleich) als belastbare Grundlage für die Transformationskommunikation.
  • Kommunikationsstrategie: verständliche Aufbereitung für Kommunen, Politik und Öffentlichkeit- damit aus Pflichtprozessen Akzeptanz und Planungssicherheit werden.

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